
Modernisierung spart Geld
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Die kalte Jahreszeit rückt unaufhaltsam näher und damit sind auch wieder immense Heizkosten verbunden. Daher ist jetzt die perfekte Zeit für Immobilienbesitzer, eine energetische Modernisierung durchzuführen. Das entlastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Beim Projekt unterstützt eine Energieberatung.
Zur energetischen Modernisierung gehören Änderungen an der Gebäudehülle oder Dämmung nach Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV). Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse rät ,Aufträge „nur an bewährte Handfachwerkbetriebe aus der Region zu geben.“ Dabei sollte der Hausbesitzer auf eine Unternehmenserklärung bestehen, die garantiert, dass die Modernisierungsarbeiten der Energieeinsparverordnung entsprechen. Wer nicht sicher ist, welcher Betrieb vor Ort entsprechende Referenzen hat, kann sich bei den regionalen Handwerkskammern Informationen besorgen.
Staat unterstützt Modernisierung
Vom Staat werden Handwerkskosten bis zu einem Höchstbetrag von 1.200 Euro als haushaltsnahe Dienstleistung versteuert. Bedingungen hierfür sind Arbeits,- Material- und Fahrtkosten als getrennte Posten auf der Rechnung und ein Überweisungsbeleg für das Finanzamt.
Wahl des Gebäudeenergieberaters für die Modernisierung
Mit einer individuellen Energieberatung durch einen Gebäudeenergieberater klappt die Einsparung richtig – Energiekostenpotenziale von bis zu 65 Prozent entdeckt der Experte. Doch bei der Auswahl eines Energieberaters ist Vorsicht geboten, denn die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Seriöse Anbieter erkennt man an ihren Referenzen, einer qualifizierten Ausbildung (zertifizierter Handwerksmeister) und an einem gut strukturierten und verständlichen Angebot. Zu empfehlen sind auch Architekten und Ingenieure mit dem Schwerpunkt Gebäudeenergie.
Der Experte inspiziert das Haus vom Keller bis hinauf zum Dach und deckt dabei die Mängel auf. Ganz typische Energiefresser sind Dämmung und Heizanlage. Aufgrund dieser Prüfung schlägt der Energieberater den Hausbesitzern nun einen Modernisierungsplan und Fördermöglichkeiten vor.
Zuschuss zur Energieberatung
Ungefähr 800 Euro sollten für einen Gebäudecheck an Kosten eingeplant werden. Interessant dabei: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bezuschusst unter bestimmten Bedingungen die Beratung mit 300 Euro für Einfamilien- und mit 360 Euro bei Mehrfamilienhäusern.
Geldseligkeiten-Tipp:
Sie haben vielfältige Möglichkeiten, Energie einzusparen. Genau deshalb ist eine genaue Planung aber wichtig. Zunächst sollten Sie mit Ihrem Energieberater eine Bestandsaufnahme des aktuellen Immobilienzustandes vornehmen. Danach können Sie entscheiden, welche Veränderungen vorgenommen werden sollen. Dabei sollten Sie auf ihr finanzielles Budget achten und ob die Maßnahmen im Verhältnis zum finanziellen Aufwand auch rentabel sind. Bei einer grundlegenden Modernisierung ist für Sie in der Regel die Mischkalkulation aus Heiztechnik und Wärmedämmung ökonomisch die sinnvollste Variante.
Aber: Oft bergen auch schon kleine Änderungen ein hohes Energiesparpotenzial. Berechnen Sie am besten die eingesparten Kosten (zum Beispiel für Strom oder Heizung) über einen längeren Zeitraum, daran lässt sich leicht erkennen ab wann die Anschaffungskosten ausgeglichen ist und Sie tatsächlich profitieren.-Werbung-
Datum: 06.09.2010 11:35 Uhr
Autor: Anke Ziebuhr
Fotos: Fotolia (Teaser), Fotolia (Textbild 1)

