
Tipps zum Bauspardarlehen
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Das Bauspardarlehen ist eine häufige Form der Baufinanzierung. Diese Checkliste hilft dabei, die wichtigsten Fakten noch einmal abzufragen.
- Angebote vergleichen: Ein Bauspardarlehen bieten diverse Bausparkassen an. Aufgrund des Solidaritätsprinzip ist er zumindest aus Anlegersicht bei fast jeder Bausparkasse eine sichere Anlage. Sie sollten also auch Bausparkassen in den Vergleich einbeziehen, die vielleicht zunächst nicht namhaft sind.
- Vertrag abschließen: Oftmals ist das Hypothekendarlehen die deutlich bessere Form der Baufinanzierung, das berichten auch Verbraucherschützer immer wieder. Als Faustregel gilt so: Sofern Sie bereits vor einigen Jahren einen Bauspavertrag abgeschlossen haben, wäre es im Falle einer Baufinanzierung dumm, die Vorteile nicht zu nutzen. Sofern Sie aber noch keinen abgeschlossen haben, sollten Sie das jetzt auch nicht mehr tun, sondern lieber das Geld anlegen und später als Eigenkapital in die Baufinanzierung einbringen.
- Zuteilungsrisiko: Beachten Sie, dass über die Zuteilungsreife eines Bausparvertrages und damit der Bereitstellung des Bauspardarlehens keine definitiven Aussagen gemacht werden kann. Eine solche Form der Zusage ist sogar nicht erlaubt. So ist eventuell eine teure Zwischenfinanzierung notwendig.
- Bausparsofortdarlehen: Das Bausparsofortdarlehen ist gefährlich. Die Vorfinanzierungsphase kann aufgrund der nicht klaren Zuteilungsreife eines Bausparvertrages unterschiedlich lange ausfallen und deshalb kräftig ins Geld gehen. Sie sollten auf jeden Fall auf diese Variante verzichten.
- Konstant-Bauspardarlehen: Die Ratensicherheit des Konstant-Bauspardarlehen wird fast immer mit schlechteren Konditionen erkauft. Sofern Sie die Konditionen vergleichen wollen, achten Sie auf jeden Fall auf den Gesamteffektivzins.
- Sparzulage und Wohnungsbauprämie: Werbungskosten können Sie vom Bruttogehalt voll abziehen - so fallen Sie möglicherweise doch unter die Einkommensgrenzen der Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie. Das lohnt sich: Unter diesen Umständen ist der Bausparvertrag möglicherweise eine attraktive Art der Immobilienfinanzierung. Das gilt allerdings nur für die klassische Art eines Bausparvertrages. Zur Vor- und Zwischenfinanzierungen sollten Sie sich auf keinen Fall hinreißen lassen.
- Optionstarif: Wählen Sie auf jeden Fall einen Optionstarif für Ihren Bausparvertrag aus. So können Sie dann den Bausparvertrag zwar mit Sicht auf eine Immobilienfinanzierung beginnen, was in der Ansparphase sehr geringe Sparzinsen bedeutet. Damit wird dann der günstige Darlehenszins ermöglicht. Sollten Sie sich aber gegen eine Immobilie entscheiden, schreibt Ihnen die Bausparkasse nachträglich wesentlich höhere Sparzinsen gut, so dass der Bausparvertrag zumindest als Geldanlage gedient hat.
- Bausparvertrag nur als Anlage: Verrückt aber wahr: Zur Baufinanzierung ist der Bausparvertrag häufig alles andere als die optimale Finanzierungsart. Hingegen als Anlageform kann er sich häufig gut sehen lassen, bietet bessere Zinsen als der Markt. Allerdings erkaufen Sie sich dies auch mit einer recht langen Sparzeit.
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Datum: 29.01.2010 09:00 Uhr
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