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Immobilie bewerten mit dem Sachwertverfahren

Der Wert einer Immobilie lässt sich mit dem Sachwert,- Verkehrswert oder Ertragswertverfahren berechnen. Das Sachwertverfahren eignet sich für die selbst genutzte Immobilie.

Bei Immobilien, die kein Ertragsziel verfolgen, kommt das Sachwertverfahren zur Bewertung der Immobilie zum Einsatz. Dabei werden der Wert der baulichen Anlagen und der Wert der Außenanlage getrennt von dem Bodenwert ermittelt. Dieser wird mithilfe der Bodenrichtwerte des Gutsachterausschüsse geschätzt.

Grundlage für die Immobilienbewertung


Die Grundlage für den Wert eines Gebäudes bilden die Herstellungskosten. Diese werden wie folgt berechnet:

Umbauter Raum in Kubikmetern
* Kubikmeterpreis im Basisjahr (laut Normalhestellungskosten)
* Korrektur Bauveränderung für Bewertungstag
+/– Zu- oder Abschläge für einzelne Bauteile
+ Baunebenkosten
= Herstellungskosten

Die Normalherstellungskosten sind per Verordnung festgelegt, derzeit gültig sind die NHK 2000 (PDF).

Immobilienwert berechnen


Anhand der Herstellungskosten lässt sich der Sachwert der baulichen Anlage leicht ermitteln. Dazu wird noch die Alterswertminderung der Immobilie, Baumängel sowie andere Wertfaktoren abgezogen oder addiert.

Der Wert der Außenanlage wird pauschal mit drei bis fünf Prozent der Herstellungskosten angesetzt. Den Bodenwert schätzen regionale Gutsachterausschüsse.

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Datum: 30.06.2010 12:30 Uhr
Autor: Heidi Hecht
Fotos: Fotolia (Teaser), Fotolia (Textbild 1)