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Über die Kolumne Geld$eligkeiten:

Kommentare und Satiren rund um die Themen Versicherung, Vorsorge und Immobilien. Der Journalist Jörg Stroisch begleitet mit spitzer Feder zeitlose und aktuelle Themen der Branche aus der Verbraucherperspektive. Verfolgen Sie diese Kolumne auch via twitter unter twitter.com/1journalist.


Nachtelefonieren für die Berufsunfähigkeitsversicherung

Der Kampf um eine vernünftige Berufsunfähigkeitsversicherung geht für die Physiotherapeutin Nicole Schulze weiter. Im dritten Teil des BUZ-Romans telefoniert sie bei den Gesellschaften nach.

BUZ-Roman: Was bisher geschah
[alle Namen wurden von der Redaktion geändert]


3. Teil: Nachtelefonieren bei der Berufsunfähigkeitsversicherung


Die Briefe gingen alle planmäßig auf die Reise – und recht prompt antworteten fast alle Gesellschaften: "Es fehlen wichtige Daten zu ihrer Person."

Nicole Schulze ist etwas genervt – in den kommenden Tagen telefoniert sie alle Gesellschaften noch einmal ab und teilt mit: Physiotherapeutin, Nichtraucherin und ihr Gewicht. Sie will etwa 70 Prozent ihres Gehaltes als Berufsunfähigkeitsrente vereinbaren. Sie ist 25 Jahre alt.

"Aber jetzt steht ja einem Antragsformular nichts mehr im Weg", denkt sich Nicole – und in der Tat: Mehrere dicke Briefe erreichen sie nun.

"Jetzt fängt das Nachfragen bei den Ärzten an!" Damit Nicole die Gesundheitsfragen auf den Anträgen richtig beantworten kann, muss sie sich ausführlich über den Stand ihrer Gesundheit informieren. Denn: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Wer falsche oder unvollständige Angaben macht, riskiert, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung im Schadensfall nicht zahlt.

Der Weg zu den Ärzten – mehr dazu im nächsten Teil dieser Serie.

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Datum: 14.10.2009 12:30 Uhr
Autor: Jörg Stroisch