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Über die Kolumne Geld$eligkeiten:

Kommentare und Satiren rund um die Themen Versicherung, Vorsorge und Immobilien. Der Journalist Jörg Stroisch begleitet mit spitzer Feder zeitlose und aktuelle Themen der Branche aus der Verbraucherperspektive. Verfolgen Sie diese Kolumne auch via twitter unter twitter.com/1journalist.


Wenn der Staubsauger-Roboter wirbelt

Meiner heißt "Rob" und wirbelt knallrot durchs Büro. Aber der Reihe nach: Der erste Teil der Suche nach dem perfekten Staubsauger-Roboter.

Es begann alles mit einer Schnapsidee für meine Büroeinweihungsparty. Die Gäste durften an einer Abstimmung teilnehmen: Staubsauger-Roboter versus Hydrokulturpflanze. Das Votum war eindeutig ;-)

Auf der Suche nach dem perfekten Staubsauger-Roboter


Auf der Suche nach dem perfekten Staubsauger-Roboter kommt man nicht an den Modellen von iRoomba vorbei. Unter 400 Euro gibt es die Topmodelle nicht. Mich hat allerdings das Preis-Leistungsverhältnis dieser Modelle nicht wirklich vom Hocker gehauen. Dafür ist die Marke die bekannteste.

Nach intensiver Webrecherche bin ich dann auf den Samsung Hauzen gestoßen, beispielsweise wird er im Solaris-Blog (Samsung Hauzen, Roboter Staubsauger) beschrieben. Das Besondere: Dieses innovative Modell ist erstens deutlich billiger als der iRoomba und zweitens arbeitet er mit einer Radartechnologie, läutet also sozusagen das nächte Level an Robotertechnik ein. Der Nachteil: Richtig gut bekommt man ihn nur über Ebay, beispielsweise den Samsung Hauzen RZ72 V bei Youngari. Prinzipiell ist das ja kein Problem, denn dank Paypal auch versicherungstechnisch gut abgesichert. Aber es wäre halt ein sogenannter Grauimport aus Südkorea gewesen, für den ich womöglich mich noch mit dem Zoll hätte herumärgern müssen. Dafür gibt es ihn ohne Zoll und inklusive Versand schon für etwa 350 Euro.

Hier ein Video zum Samsung Hauzen:


Meine erste Liebe galt dem Staubsauger-Roboter Samsung Hauzen


Wie gesagt: Wenn es besser möglich gewesen wäre, hätte ich mir dieses tolle Gerät bestellt. Ein Händler aus Spanien wollte für einen gebrauchten davon immer noch 290 Euro sehen, das war mir dann aber auch zu riskant.

Die ganzen Billigmodelle waren für mich aber auch keine wirkliche Alternative: Es gibt da diverse Vertreter. Sicherlich: Nette Spielerei. Aber mein Hart-PVC-Boden im Büro soll ja nun auch tatsächlich gründlich gereinigt werden. Einen guten Staubsauger-Testbericht gibt es auf der Website saugrobot.de. Wobei umgekehrt auch gilt: Ich habe halt auch keine Teppiche im Büro. Daran verzweifeln viele der Staubsauger-Roboter leider auch.

Entscheidung für den Mamirobot+ Staubsauger-Roboter


Entschieden habe ich mich dann letztendlich für den Putzroboter Mamirobot Pro+, den ich bei Amazon bestellt habe.

Für ihn spricht:


Gegen ihn spricht:


Von diesem Staubsauger-Roboter war ich eigentlich von Anfang an angetan, da er auch viele gute Nutzerkritiken bekam. Allerdings: Diese sind vermutlich "gesteuert", wie ich leider nach ein paar gezielten Klicks im Internet feststellen musste.

Letztendlich habe ich mich also auf meine Intuition verlassen. Auch der Feinstaubfilter war für mich ein wichtiges Kriterium. Meine Art der Entscheidung zeigt auch wieder sehr deutlich: Es ist immer ein bisschen eine individuelle Abwägungssache, welches Gerät denn nun gut zu einem passt.

Im nächsten Teil meiner Kolumne können Sie sich meinen "Rob" dann in Aktion ansehen - und einen ersten Testbericht lesen.

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Datum: 13.01.2010 12:30 Uhr
Autor: Jörg Stroisch