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Über die Kolumne Geld$eligkeiten:

Kommentare und Satiren rund um die Themen Versicherung, Vorsorge und Immobilien. Der Journalist Jörg Stroisch begleitet mit spitzer Feder zeitlose und aktuelle Themen der Branche aus der Verbraucherperspektive. Verfolgen Sie diese Kolumne auch via twitter unter twitter.com/1journalist.


Unsinnige Produkte für die Vorsorge

"Gönnen Sie Ihrem Baby eine gute Ausbildung." 50 oder vielleicht auch 100 Euro fest im Monat: Nach 18 Jahren eine ansehnliche Summe in einer Ausbildungsversicherung angespart. Doch nicht jede langlaufende Anlage ist auch eine gute Vorsorge.

Und ab dann wird dann gleich für die Rente angelegt oder für die Immobilie in den Bausparvertrag eingezahlt. Die Sterbeversicherung sorgt dann auch noch für ein kostenloses Begräbnis. Vorsorge nennt sich dieses typisch deutsche Prinzip. Und verbindet sich hierzulande mit langlaufenden, unflexiblen Verträgen, die Versicherungs- mit Anlagezielen koppeln. Warum wird in Deutschland "Vorsorge" und "Altersvorsorge" immer mit "lang" und "regelmäßig" und ganz häufig auch "Versicherung" gleichgesetzt? Zwei Gründe gibt es dafür:


Alte Produkte zur Vorsorge mit neuen kreativen Namen


So kommen immer wieder alte Vorsorge-Produkte mit neuen kreativen Namen auf den Markt. Ein Beispiel dafür ist die sogenannte Ausbildungsversicherung, die im Prinzip nichts anderes als eine private Rentenversicherung ist. Und die braucht nun wirklich niemand, um für den Nachwuchs ein paar Euro anzulegen. Ein Umdenken ist in Bezug auf die Geldanlage wichtig:


Der beste Weg für eine gute Vorsorge und Anlage ist immer noch die Information. Die Verbraucherzentralen helfen hier bei der Beratung. Lassen Sie sich nicht von aufgeblähten Produktnamen täuschen, sondern hinterfragen Sie die Notwendigkeit jeder Anlageform.

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Datum: 04.02.2010 12:30 Uhr
Autor: Jörg Stroisch