
Mobiles Internet mit moderner Technik
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Dank modernster Technik ist der schnelle Weg ins Web für viele bereits zum Alltag. Der Zugang zum Internet erfolgt über das moderne UMTS-Mobilfunknetz. Benötigt wird dazu ein passender UMTS-Stick.
Mobiles Surfen funktioniert dank der Aufrüstung des herkömmlichen Mobilfunknetzes mit UMTS. UMTS ist die Abkürzung für eine moderne Mobilfunktechnologie der sogenannten "dritten Generation", die sich im Vergleich zum herkömmlichen Mobilfunk durch eine wesentlich höhere Übertragungsgeschwindigkeit auszeichnet.
Hohe Geschwindigkeit dank UMTS-Technik
Der mobile Internetzugang erfolgt am schnellsten über das moderne UMTS-Mobilfunknetz, welches es seit der Versteigerung der Lizenzen im Jahr 2000 gibt. Mit UMTS kann eine Übertragungsgeschwindigkeit der Daten mit bis zu 384 Kbit/s ermöglicht werden.
Im Vergleich dazu waren bei den älteren Standards GPRS und EDGE nur bis zu 55 Kbit/s oder bis zu 220 Kbit/s erreichbar.
Hohe Sicherheit von UMTS-Technik
Die Funktechnologie UMTS bietet nicht nur eine höhere Geschwindigkeit bei der Datenübertragung als GPRS und EDGE, sondern verfügt auch über höhere Sicherheitsstandards bei Online-Transaktionen. Standardmäßig übermittelt UMTS sämtliche Daten nur verschlüsselt und nutzt dabei für die Kodierung moderne Methoden, die eine Manipulation und Entschlüsselung durch Hacker erschweren.
Zwar ist auch hier ein Restrisiko vorhanden, doch ist dies ganz im Gegensatz zu W-LAN dennoch überschaubar.
Ein weiteres Plus von UMTS: die unterbrechungsfreie Aufrechterhaltung der Verbindung.
Netzaufrüstung von UMTS durch HSDPA und HSUPA
Für noch umfangreichere Datenübertragung sorgt die Erweiterung des UMTS-Mobilfunknetzes mit HSDPA. Dieser spezielle Download-Beschleuniger erreicht eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s und übertrumpft damit den herkömmlichen DSL 6000 Standard von bis zu 6,0 Mbit/s. Allerdings ist der Ausbau des Mobilfunknetzes und die Umstellung auf UMTS und HSDPA noch im Werden und je nach Anbieter und Netz noch höchst unterschiedlich.
Das gleiche gilt für die Mobilfunktechnologie HSUPA, die speziell für das Versenden großer Datenmengen zuständig ist und hier theoretisch eine Geschwindigkeit von bis zu 5,8 Mbit/s möglich macht.
Klein und bequem: der UMTS-Surfstick
Den bequemsten und schnellsten Weg ins mobile Internet bietet der UMTS-Surfstick. Rein optisch vom normalen USB-Stick nicht zu unterscheiden, passt er wie dieser in jede Hosentasche und kann überallhin mitgenommen werden.
Die Benutzung des Surfsticks ist unkompliziert: Er wird einfach in den USB-Anschluss des Laptops oder Notebooks eingesteckt und installiert sich dann automatisch.
Ebenso wie das Handy funktioniert der Surfstick nur mit einer SIM-Karte, um über das Mobilfunknetz den Internetzugang zu ermöglichen.
Surfstick mit und ohne SIM-Lock
Wie beim Mobilfunktelefon gibt es auch bei den Sticks solche mit und ohne SIM-Lock. Das bedeutet: Manche Sticks sind an einen bestimmten Netzanbieter gekoppelt und lassen sich nur mit deren dazugehöriger SIM-Karte bedienen, andere sind SIM-Lockfrei und damit auch wesentlich nutzerfreundlicher, da hier auch jede andere SIM-Karte eingelegt werden kann.
Solche Sticks kosten zwischen 50 und 80 Euro, werden manchmal auch in Koppelung an einen Vertrag mit längerer Laufzeit zum Nulltarif oder für nur 1 Euro angeboten.
Unterschiede in der Ausstattung beim Surfstick
Die Sticks unterscheiden sich nicht im Preis, sondern auch in ihrer Größe, dem Gewicht und der Ausstattung. Viele Surfsticks sind mit einem zusätzlichen Kartenslot für eine Speicherkarte ausgestattet, die zur Datenspeicherung genutzt werden kann.
"Grundsätzlich ist die tatsächliche Auswahl an Sticks eher gering, werden aber von den unterschiedlichen Providern unter jeweils anderen Namen und Bezeichnungen angeboten", schränkt aber Marcus Pritsch, Projektleiter bei der Stiftung Warentest, ein.
Ein wichtiges Unterscheidungskriterium ist vor allem die maximal mögliche Surfgeschwindigkeit: "Auch das beste Netz kann nicht ausgenutzt werden, wenn der Stick dessen Geschwindigkeit nicht erzielt", kommentiert Pritsch. Wer nicht ein Windows-Betriebssystem benutzt, sollte sich auch vorab informieren, ob alles klappt.
Zukunftsmusik in der UMTS-Technik: LTE
Da alle Netzbetreiber derzeit dabei sind, Stück für Stück ihre Netze weiter auszubauen und flächendeckend mit UMTS oder auch HSDPA und HSUPA aufzurüsten, ist in naher Zukunft bereits mit einer umfassenderen Verbesserung der Geschwindigkeit beim mobilen Surfen zu rechnen.
Die Entwicklung geht aber weiter: "Alle derzeitigen Netzanbieter sind stetig dabei, ihre Netze flächendeckend weiter auszubauen, sodass sich hier einiges verbessern wird", kommentiert Marcus Pritsch von stiftung-warentest.de. "Die allerneuste Technik namens LTE ist allerdings noch Zukunftsmusik und wird wohl frühestens ab 2011 einsetzbar sein."
Geld$eligkeiten-Tipp:
Wenn Sie flexibel bleiben möchten, sollten Sie sich unter den angebotenen Sticks für einen ohne Vertragsbindung und ohne SIM-Lock entscheiden. Dann entstehen Ihnen zwar einmalige Kosten für den Stick, sie haben aber auch die Möglichkeit, jederzeit wieder zu einem anderen Anbieter zu wechseln.-Werbung-
Datum: 08.06.2010 12:30 Uhr
Autor: Andrea Hobusch
Fotos: obs/Vodafone D2 GmbH (Teaser), obs/Vodafone D2 GmbH (Textbild 1)

