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Mobile Monatsflatrate – Tarifmodell für Vielsurfer

Für Vielsurfer, die auch mobil fast täglich online sind und sich zeitlich nicht einschränken möchten in ihrem Surfverhalten, bietet sich die mobile Monatsflatrate an. Mit ihr können Nutzer zum immer gleichen Tarif rund um die Uhr online gehen.

Die mobile Monatsflatrate ist damit auch ideal für die geschäftliche Dauernutzung oder für Privatsurfer, die von DSL komplett auf mobiles Internet umsteigen möchten.

Flatrate lohnend für mobile Vielsurfer


Ob sich eher die Tagesflatrate oder die Monatsflatrate lohnt, lässt sich durch eine einfache Rechnung ermitteln: Kostet die Tagesflatrate beispielsweise 1,99 Euro, die Monatsflatrate 14,99 Euro, ist die letztere bei zwei Tagen Surfen pro Woche bereits die günstigere Variante.
Das einzige, womit sich Powersurfer abfinden müssen, ist die Drosselung der Geschwindigkeit, sobald das gebuchte Datenvolumen überschritten wird.

Drosselung bei der "Fair-Flatrate"


Die Drosselung der Geschwindigkeit ab einer bestimmten Datenmenge hängt mit der eingeschränkten Belastbarkeit des Mobilfunknetzes zusammen. Um einen Zusammenbruch des Netzes aufgrund von Powersurfern zu vermeiden, drosseln alle Anbieter ab einem bestimmten verbrauchten Datenvolumen automatisch die Geschwindigkeit.

Mobile Monatsflatrates sind also immer sogenannte Fair-flatrates, die zwar einen konstanten Preis garantieren, ab einer gewissen verbrauchten Datenmenge aber mit dem Tempo runtergehen. "Ab wann das der Fall ist, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter, bei den meisten Angeboten liegt die Grenze bei fünf Gigabyte", erklärt Rafaela Möhl von teltarif.de.

Wer auf hohe Geschwindigkeit also großen Wert legt und reichlich Datenvolumen verbraucht, sollte daher bei seiner Tarifwahl genau auf die Datengrenze für die Tempodrosselung des jeweiligen Anbieters achten.

Monatsflatrate: Prepaid oder mit Vertrag


Bei der Monatsflatrate gibt es auch Vertragslaufzeiten als Alternative zum Prepaidtarif. Beim Vertrag wird monatlich ein bestimmter festgelegter Betrag bezahlt, wobei die Vertragslaufzeit bis zu 24 Monate betragen kann. Manchmal wird bei einem Vertrag der UMTS-Surfstick kostenlos oder zu einem geringen Entgelt mit dazugegeben. Damit spart der Nutzer einerseits die einmaligen Kosten für den Stick, andererseits ist er mit Vertragsabschluss für die gesamte Zeit an ein und denselben Tarif und Anbieter gebunden und damit höchst unflexibel.

Flexibler bleibt der Verbraucher also auch hier mit einem Prepaidtarif, der mittlerweile von einigen Discountern auch für die Monatsflatrate angeboten wird und schon ab 14,99 zu haben ist. Allerdings verlängert sich die Prepaid-Monatsflatrate meistens automatisch: Wer sie also nur einen Monat nutzen möchte, sollte das Monatsende im Auge behalten und sich rechtzeitig wieder abmelden.

Stick mit und ohne SIM-Lock bei der Monatslfatrate


Ob Prepaid oder Vertrag: In beiden Fällen kann der dazugehörige Stick je nach Angebot mit oder ohne SIM-Lock sein. Ist er mit SIM-Lock, kann er auch nur mit der dazu gekauften SIM-Karte des einen Anbieters genutzt werden. Sticks ohne SIM-Lock funktionieren dagegen auch mit jeder anderen SIM-Karte und ermöglichen den Tarifwechsel, ohne dass der Verbraucher auch gleich einen neuen Stick erwerben muss.

Geld$eligkeiten-Tipp:
Bei den Tarifen fürs mobile Surfen ist in naher Zukunft mit noch weiteren Preissenkungen zu rechnen. Vermeiden Sie daher Tarife mit langen Vertragslaufzeiten: Diese ketten Sie nur unnötig an einen bestimmten Tarif und verhindern den schnellen Wechsel zum günstigsten Tarifangebot.

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Datum: 21.05.2010 12:30 Uhr
Autor: Andrea Hobusch
Fotos: obs/T-Mobile (Teaser), obs/T-Mobile (Textbild 1)