Privatfinanz-Lexikon
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Obergrenze zur Kreditvergabe

Bei der Beleihungsgrenze handelt es sich um eine Obergrenze bis zu der Banken bereit sind Kredite zu gewähren. Dabei richtet sich die Beleihungsgrenze nach dem Beleihungswert einer Immobilie.

Banken sind oftmals nur bereit, bis zu einer bestimmten Obergrenze einen Kredit zur Baufinanzierung zu vergeben. Diese Grenze nennt sich Beleihungsgrenze. Sie ist abhängig vom festgelegten Beleihungswert und vom prozentualen Abschlag. Die Abschläge dienen der Sicherheit der Bank bei Wertschwankungen oder individuellen Verwertungsrisiken.

Beleihungsgrenzen bei Immobilien


Gerade Immobilien können sehr stark im Wert schwanken, deshalb sind Kreditinstitut nur bereit, bis zu einer bestimmten Beleihungsgrenze Darlehen zu vergeben. In der Regel vergeben die Banken Darlehen bis zu 80 Prozent der Beleihungsgrenze. Die restlichen 20 Prozent bringt der Kreditnehmer durch Eigenkapital auf. Bei Hypothekenbanken liegt die Beleihungsgrenze meist bei 60 Prozent.

Geld$seligkeiten.de-Tipp:
Bei der Beleihungsgrenze gilt generell: Übersteigt das Darlehen die Beleihungsgrenze, wird der Kredit teurer. Deshalb sollten zukünftige Bauherren unbedingt verschiedene Finanzierungsarten vergleichen und dabei die Zinsen im Auge behalten.

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Datum: 08.03.2010 09:00 Uhr
Autor: Heidi Hecht
Fotos: Fotolia (Teaser), Fotolia (Textbild 1)