Privatfinanz-Lexikon
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Immobilienwert aus Bankensicht
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Immer häufiger fällt im Bankengespräch das Wort Beleihungswert. Doch was wirklich mit diesen Begriff gemeint ist, wissen nur die Wenigsten. Der Beleihungswert reflektiert den Wert einer Immobilie aus der Sicht des Kreditinstituts.
Die Höhe das Darlehens bei einer Banken hängt von den Beleihungswert einer Immobilie und prozentuale Abschläge ab. Dabei handelt es sich bei den Beleihungswert einer Immobilie um die Summe, die eine Bank aus verschiedenen Wertfaktoren einer Immobilie berechnet. 100 Prozent Beleihungswert ist also der aus Bankensicht der "richtige" Preis für eine Immobilie abzüglich gewisser Risikoabschläge.
Beleihungswert bei Immobilien
Fast immer liegt der Beleihungswert deutlich unter dem tatsächlichen Kaufpreis bzw. Verkehrswert, oftmals zwischen zehn und 20 Prozent. Der Grund dafür ist, dass die Banken für ihre Berechnung zwar den Verkehrswert ansetzen, davon aber Risikoabschläge vornehmen.
Es ist also nahezu ausgeschlossen für Eigenheimbauer oder -käufer, selbst bei einer Beleihungsgrenze von 100 Prozent den kompletten Erwerbspreis von der Bank als Darlehen zu erhalten. Manchmal finanzieren Banken auch mehr als 100 Prozent, das aber nur gegen hohe Zinsaufschläge.
Geld$eligkeiten.de-Tipp:
Bevor Sie einen Kredit aufnehmen, vergleichen Sie die Angebote der Banken und behalten Sie die Zinsen im Auge. Unterschiedliche Banken haben übrigens auch einen unterschiedlichen Beleihungswert: Alleine dadurch kann ein Kredit - ggf. trotz höherer Zinsen - günstiger im Vergleich ausfallen.Privatfinanz-Lexikon
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Datum: 10.03.2010 09:00 Uhr
Autor: Heidi Hecht
Fotos: Fotolia (Teaser), Fotolia (Textbild 1)

