Privatfinanz-Lexikon
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Die abgeschaffte Deckungskarte
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Bis März 2008 galt die Deckungskarte als Nachweis einer bestehenden Kfz-Haftpflichtversicherung. Sie wurde bei der Autoanmeldung und -ummeldung benötigt.
Notwendig war die Deckungskarte bei der Kfz-Anmeldung und -ummeldung. Sie bescheinigte, dass das Kraftfahrzeug bereits am ersten Tag versichert war und die Versicherung die so genannte vorläufige Deckung übernimmt.
Die Deckungskarte musste der Zulassungsstelle ausgefüllt vorgelegt werden. Seit dem 1. März 2008 erfolgt das Versicherungsbestätigungsverfahren elektronisch mit einer vom Versicherer mitgeteilten Versicherungsbestätigungsnummer (VB-Nummer).
Früher Doppelkarte, dann Deckungskarte, heute eVB
Bisher wurde der Versicherungsnachweis einer Kfz-Haftpflichtversicherung mit Hilfe der Deckungskarte oder Doppelkarte erbracht. Seit März 2008 wird dafür das elektronische Versicherungsbestätigungs,Verfahren (eVB-Verfahren) angewandt.
Der Versicherungsnehmer bekommt von seiner Versicherung eine siebenstellige Versicherungsbestätigungsnummer, die er der Zulassungsstelle vorlegt. Anhand dieser Nummer hat die Zulassungsstelle Zugriff auf die Datenbank der Versicherung und kann sich den Nachweis der bestehenden Kfz-Haftpflichtversicherung abrufen.
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Datum: 23.09.2009 09:00 Uhr
Autor: Heidi Hecht
Fotos: Thommy Weiss/ Pixelio.de (Teaser), GDV (Textbild 1)

