Privatfinanz-Lexikon
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Grundschuld statt Hypothek

Früher sicherten die Banken die Immobilienfinanzierung über die Hypothek ab. Doch heute ist die Grundschuld das übliche Pfandrecht.

Mit der Grundschuld haben die Banken das Recht auf "eine bestimmte Geldsumme aus dem Grundstück". Die Grundschuld ist also nicht mehr forderungsabhängig, nimmt mit fortlaufender Tilgung des Kredits nicht automatisch ab. Allerdings besteht ein Recht auf Löschung der Grundschuld mit Abbezahlung des Kredits.

Der Vorteil der Grundschuld


Die Grundschuld ist attraktiver als die Hypothek, da bei einer Anschlussfinanzierung die Grundschuld einfach wieder "aufgefrischt" werden. Bürokratischer Aufwand entfällt. Auch die Grundschuld wird ins Grundbuch eingetragen.

Geld$eligkeiten.de-Tipp:
Für Sie als Immobilieninhaber kann es sogar interessant sein, selbst eine Grundschuld an Ihrer Immobilie eingetragen zu haben, die sogenannte Eigentümergrundschuld. Sofern Sie auf vorderen Rang besteht, können sie danach dann etwa mit Krediten finanzieren, die sich mit einem hinteren Rang begnügen, wozu Bauspardarlehen gehören, aber auch viele staatliche Kreditprogramme.

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Datum: 12.02.2010 09:00 Uhr
Autor: Heidi Hecht
Fotos: Fotolia (Teaser), Fotolia (Textbild 1)