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Unsinniger Insassenschutz

Die Insassenunfallversicherung ist eine Zusatzversicherung, die nur in seltenen Fällen wie Fahrerflucht, bei Wildunfällen oder einer fehlenden Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers für eigene Personenschäden aufkommt.

Die Insassenunfallversicherung ist eine spezielle Form der Unfallversicherung, die nur bei selbst verschuldeten Unfällen Versicherungsschutz an der eigenen Person bietet. Sobald die Mitfahrer geschädigt werden, greift in fast allen Fällen die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung.

Außerdem werden beim nicht selbst verschuldeten Unfall die Kosten des Schadens grundsätzlich von der Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers übernommen. Folglich hat die Insassenunfallversicherung einen relativ geringen Wirkungsbereich. Sie zahlt, wenn es keinen Schuldigen gibt, beispielsweise bei Unfällen aufgrund höherer Gewalt, oder bei Fahrerflucht. So deckt die Zusatzversicherung eine Schutzlücke - wie einen Unfall durch Wild oder eine Gerölllawine.

Leistungen der Insassenunfallversicherung


Der Leistungsumfang der verschiedenen Versicherungsgesellschaften ist dabei meist ähnlich: für Invalidität, Tod oder einen Krankenhausaufenthalt kommt die Versicherung auf. Größtenteils wird die Insassenunfallversicherung als Pauschalsystem, bei dem alle berechtigten Insassen mitversichert sind, angeboten.

Es kann aber auch nach dem Platz- oder Personenmodell speziell die Anzahl von Plätzen oder Personen im Fahrzeug versichert werden. Im Schadensfall entfällt auf jeden versicherten Insassen ein entsprechender Betrag, der zuvor im Vertrag mit der Versicherungssumme vereinbart wurde.

Geld$eligkeiten.de-Tipp:
Eigene Unfallschäden sind sinnvoller durch eine private Unfallversicherung abgesichert. In der Regel raten Verbraucherschützer aufgrund des kleinen Wirkungsbereiches von der Insassenunfallschutzversicherung ab. Die Investition in eine geringere Selbstbeteiligung bei der Kaskoversicherung oder in eine allgemein gültige private Unfallversicherung ist meist sinnvoller.

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Datum: 12.11.2009 09:00 Uhr
Autor: Eva Schubert
Fotos: ADAC (Teaser), ADAC (Textbild 1)