
Anwalts Liebling kommt
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Nicht nur das Knöllchen hinter dem Scheibenwischer erscheint oft ungerechtfertigt, auch unklare Haftungsfragen bei einem Verkehrsunfall können vor dem Richter enden. Wird ein Anwalt eingeschaltet, ist dies meist mit mit hohen Kosten verbunden. Da hilft die Verkehrsrechtsschutzversicherung.
Üblicherweise deckt der Schutz alles rund ums Recht ab:
- Schadensersatzansprüche wegen eines mit dem versicherten Fahrzeug erlittenen Schadens einfordern
- im Bußgeldverfahren wegen des Vorwurfs der Verletzung von Verkehrsvorschriften verteidigen
- in Strafverfahren gegen den Vorwurf der Verkehrsvorschriftverletzung verteidigen - allerdings nur, wenn es sich nicht um eine vorsätzlich begangene Straftat handelt
- Geltendmachung und Abwehr von Ansprüchen aus schuldrechtlichen Verträgen für das versicherte Fahrzeug, etwa beim Kauf oder Verkauf
- rechtliche Interessen in Steuer- und Abgabenangelegenheiten vor deutschen Finanzgerichten für Halter oder Eigentümer des Autos wahrnehmen
- rechtliche Interessen in Verfahren vor Verwaltungsbehörden und in Verfahren vor Verwaltungsgerichten, etwa beim Entzug der Fahrerlaubnis, wahrnehmen
Geld$eligkeiten-Tipp:
In Deutschland wird gerne geklagt. Vor allem im Ausland sind außerdem Prozesskosten oder Schadensersatzansprüche sehr teuer. Das bezahlt die Versicherung. Für das Anfechten eines Knöllchens brauchen Sie aber keine Versicherung, das geht einfacher in Selbstarbeit. Generell deckt eine Rechtsschutzversicherung kein unerträglich hohes existentielles Risiko ab, muss also nicht zwangsläufig ins individuelle Versicherungsportfolio.
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Datum: 29.09.2009 09:00 Uhr
Autor: Jörg Stroisch
Fotos: Freelancer0111 / Pixelio.de (Teaser), Heinrich Heermann/ Pixelio.de (Textbild 1)
- Schadensersatzansprüche wegen eines mit dem versicherten Fahrzeug erlittenen Schadens einfordern

